Das Kind der Donau [1950]

/
4 Min. Lesezeit

Regie:  Georg Jacoby
Erstaustrahlung: 1950
Laufzeit: 111 Minuten

Lizenz: Youtube

Die drei Freunde Georg, Heinrich und Oskar ziehen an der Donau entlang und suchen eine Bleibe für den Sommer. Nachdem ein ums andere Mal weder Vermieterin noch Zimmerpreis ihren Vorstellungen entsprechen, lässt sich Schriftsteller Georg allein auf ein altes Donauschiff übersetzen, das verlassen scheint. Heinrich und Oskar kehren währenddessen in eine unweit gelegene Gaststätte ein, in der sie die junge Marika tanzen sehen und ihren Liedern lauschen. Beide planen bereits, aus ihr einen Star zu machen, ist der eine doch Schlagertexter und der andere Bühnenbauer.

Georg hat unterdessen auf dem Kahn ein Bett gefunden und wundert sich, als nachts mit einem Mal Marika vor ihm steht und ihn unsanft weckt. Sie lebt auf dem Schiff, das einst ihrem Vater gehörte. Sie weist Georg in die kleine Kabine, in der der Freund ihres verstorbenen Vaters, Christoph, früher nächtigte. Georg und Marika verstehen sich gut, bis Georg eines nachts wegbleibt und erst am frühen Morgen zurück auf das Schiff kommt. Während Marika denkt, er sei bummeln gewesen, hat sich Georg in Wirklichkeit bei einer Zeitung beworben und wurde in die Nachtschicht zum Zeitungsverpacken eingeteilt. Er plant, Marika mit dem Geld ihren größten Traum zu erfüllen: das Schiff wieder flott zu kriegen und wie früher die Donau entlangfahren zu können.

Heinrich und Oskar versuchen unterdessen, Marika beim Theater als Star herauszubringen. Als der Direktor des Theaters wegen der aktuellen Theaterkrise sämtliche Vorstellungsgespräche absagt, beschließen alle abgewiesenen Darsteller, unter Marikas Leitung ein eigenes Theaterstück in einem alten Amphitheater unweit der Donau auf die Beine zu stellen. Es wird geprobt, Bühnenkleider entstehen aus Tischdecken und auch die Bühnendekoration wird in Handarbeit hergestellt. Die Generalprobe verläuft ohne Probleme und die erste Vorstellung ist bereits ausverkauft.

Georg weiß von all dem nichts, da er tagsüber schläft und nachts arbeitet. Durch eine Kollegin, die ihn einmal auf dem Schiff besucht hat und von der Marika annehmen musste, dass sie ein Verhältnis mit Georg hat, kam es zwischen Marika und Georg zu Spannungen, die jedoch überwunden scheinen. Umso mehr freut sich Georg auch, Marika von der Entscheidung seines Zeitungsredakteurs zu berichten: Er hat zugestimmt, dass Georg eine Reportagereihe von seinem Leben auf einem Donauschiff schreibt, das auf der Donau fährt. Auch die Kosten für ein Flottmachen des Schiffs und den Unterhalt während der Fahrten will die Zeitung übernehmen. Marika entscheidet sich jedoch dagegen, will sie als Hauptdarstellerin die Theatergruppe nicht im Stich lassen. Es kommt zum Bruch zwischen Marika und Georg, der während eines Gewitters das Schiff verlässt. Während des Gewitters trifft ein Blitz die Theaterbauten und alles brennt ab.

Georg, der in der Zeitung von dem Unglück erfahren hat, kehrt zu Marika zurück. Er überzeugt die Truppe, an einem anderen Theater neu anzufangen und lanciert trotz Schwierigkeiten einen Artikel in der Zeitung, der um Unterstützung der Theatergruppe bittet. Wenig später ist es soweit: In einem weit größeren Theater beginnt die Premiere des folkloristischen Stücks der Theatergruppe. Da der Tenor wegen Heiserkeit nicht auftreten kann, übernimmt Georg seine Rolle, der auch das Stück selbst geschrieben hat. Marika ist zunächst wenig begeistert, als sie ihm auf der Bühne gegenübersteht, doch kommen sich beide während der Vorstellung näher und enden schließlich als Paar. [wikipedia.com]

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

Schreiben Sie einen Kommentar

Your email address will not be published.

Letzter Artikel

Ober, zahlen! [1957]

Schön muss man sein
Nächster Artikel

Schön muß man sein [1951]

Aktuelles aus Nostalthek

Miss Joan Howard

Australische Frauen

Diese Aufnahmen australischer Frauen stammen aus dem Museums Victoria, die größte australische

Heidi [1952]

Regie:  Luigi Comencini Erstaustrahlung: 1952Laufzeit: 100 Minuten Lizenz: Youtube Heidi lebt bei ihrem

Secured By miniOrange