Der kalte Winter naht mit großen Schritten, und langsam aber sicher sollte man sich über die richtige Oberbekleidung Gedanken machen. Ein Mantel eignet sich vorzüglich, seinen Körper darin warm zu halten, und obendrein kann er ein echter Hingucker sein.

Trench Coat (Princess Coat)

Mäntel aus den Fünfzigerjahren sind aktuell weit außerhalb des aktuellen Modetrends, jedoch meist qualitativ hochwertig, funktionell und aufgrund ihrer Schlichtheit zu fast allen Anlässen passend. Damals waren die meisten Mäntel sehr lang, oft bis zum Knöchel oder zumindest bist knapp unterhalb des Knies. Typische Stoffen waren Kamelhaar, Wollvlies, Tweed, Pelz oder Kaschmir. Das recht schlichte Design wurde zumeist mit großen Knöpfen, Gürtel und Pelzkrägen aufgewertet und verhalfen dem Kleidungsstück zu etwas mehr Glamour. 

Topper Coat und Swing Coat 1957

In der Regel wurde die Oberbekleidung farblich auf das restliche Erscheinungsbild abgestimmt. Der Schnitt in jener Zeit war entweder sehr tailliert, halb tailliert, gerade oder sehr schwungvoll und ausfallend. Sehr beliebt bei Damen waren  “Trench-Coats” (auch “Princess-Coat” genannt) und “Swing-Coats”. Aber auch gerade geschnittene “Pea-Coats” oder die dreieckförmigen “Pyramid-Coats” wurden gerne getragen. Die meist vollen und festen Mäntel hatten weite Ärmel, große Manschetten und Kragen und normalerweise auch recht große Knöpfe. Sie passten hervorragend zu den weiten und vollen Röcken und Kleider, die oft und gerne mit Petticoat getragen wurden. 

Sehr populär und auch ein Erkennungszeichen dieser Modezeit waren übergroße Kragen, “Peter Pan” oder auch “Puritan Style” genannt, die halfen, die Mäntel kindlich und puppenhaft erscheinen zu lassen. 

Quellennachweise: vintagedancer.com
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