Damenmantel

Damenmäntel im Stil der 50iger-Jahre

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2 Min. Lesezeit

Der kalte Winter naht mit großen Schritten, und langsam aber sicher sollte man sich über die richtige Oberbekleidung Gedanken machen. Ein Mantel eignet sich vorzüglich, seinen Körper darin warm zu halten, und obendrein kann er ein echter Hingucker sein.

Trench Coat (Princess Coat)

Mäntel aus den Fünfzigerjahren sind aktuell weit außerhalb des aktuellen Modetrends, jedoch meist qualitativ hochwertig, funktionell und aufgrund ihrer Schlichtheit zu fast allen Anlässen passend. Damals waren die meisten Mäntel sehr lang, oft bis zum Knöchel oder zumindest bist knapp unterhalb des Knies. Typische Stoffen waren Kamelhaar, Wollvlies, Tweed, Pelz oder Kaschmir. Das recht schlichte Design wurde zumeist mit großen Knöpfen, Gürtel und Pelzkrägen aufgewertet und verhalfen dem Kleidungsstück zu etwas mehr Glamour. 

Topper Coat und Swing Coat 1957

In der Regel wurde die Oberbekleidung farblich auf das restliche Erscheinungsbild abgestimmt. Der Schnitt in jener Zeit war entweder sehr tailliert, halb tailliert, gerade oder sehr schwungvoll und ausfallend. Sehr beliebt bei Damen waren  “Trench-Coats” (auch “Princess-Coat” genannt) und “Swing-Coats”. Aber auch gerade geschnittene “Pea-Coats” oder die dreieckförmigen “Pyramid-Coats” wurden gerne getragen. Die meist vollen und festen Mäntel hatten weite Ärmel, große Manschetten und Kragen und normalerweise auch recht große Knöpfe. Sie passten hervorragend zu den weiten und vollen Röcken und Kleider, die oft und gerne mit Petticoat getragen wurden. 

Sehr populär und auch ein Erkennungszeichen dieser Modezeit waren übergroße Kragen, “Peter Pan” oder auch “Puritan Style” genannt, die halfen, die Mäntel kindlich und puppenhaft erscheinen zu lassen. 

Quellennachweise: vintagedancer.com

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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