Wohndesign 1950

Wohnträume der 1950er-Jahre

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Auch heute wieder sehr begehrt ist das Wohndesign der Fünfzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Ebenfalls oder auch besser als “Mid-century modern” bekannt. Die Möbel waren schlicht und meist einfarbig, jedoch mit oft gewagten Trapezformen. Typisch waren in jedem Fall die leicht nach außen abstehenden Möbelbeine.

Anders als bei den Möbel traute man sich in der Raumgestaltung ein wenig mehr. So waren bunte Wände und farbige gemusterte Stoffe sehr angesagt. In Kombination mit den Einrichtungsgegenständen ergab dies ein außergewöhnliches und unverkennbares Gesamtbild. Wir haben hier für Sie einige Einblicke zusammengetragen.

BILD 1

BILD 1: Dieser lichte Wohnraum eines Einfamilienhauses ist mit einem Fußboden aus verschieden großen Schieferplatten ausgelegt. Wände und Vorhang sind weiß gehalten und stehen im reizvollen Kontrast zur olivgrünen Zimmerdecke. Die Sitzgruppe aus Ahorn ist hellgrau gebeizt, die Bezüge in Schiefergrau, Altrosa und Gelb gehalten.

BILD 2

BILD 2: In diesem Wohnraum erwartet uns ein mit grauem Bouclè ausgelegter Fußboden. Wände und Decke sind weiß gestrichen, der Vorhang ist grün-grau gestreift. Der Couchtisch weist eine dominante rote Resopalplatte auf. Das Sofa ist blau-grün-grau-kariert und dazu fügen sich drei ungleiche Sessel in den Farben Grün, Gelb und Blau.

BILD 3

BILD 3: Das hier abgebildete Esszimmer besteht aus einem Ahorn-Büfett mit einer schwarzen Türe. Ein im schwedischen Design gehaltener Esstisch und dazu vier Tessiner-Sessel komplettieren diesen Raum.

Quellennachweis: Ihre Freundin Nr.21, 9. Jahrgang [1956]; Ihre Freundin Nr.20, 11.Jahrgang [1958];

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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