Hilda Cover

Die wundervolle Hilda

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Das Schönheitsideal der Frau wird meist als groß, schlank und langbeinig dargestellt. Auch früher schon gaben hübsche Pin-up-Mädchen dieses Ideal vor. Ob in Zeitschriften, auf Plakatwänden oder im Fernsehen, die Gesellschaft wurde mit solchen Bildern regelrecht überflutet.

Aber inmitten dieser schlanken Schönheiten gab es noch jemand anderen – Hilda! Die “Wonderful Hilda” von Künstler Duane Bryers war in den Fünfzigerjahren ziemlich beliebt und wurde auf Kalender und Postkarten gedruckt. Aber aus irgendeinem Grund ist Hilda in Vergessenheit geraten und ihre Bilder gingen verloren. Jetzt ist sie aber seit einigen Jahren wieder da.

Mollig, lustig & sexy


Duane Bryers wurde 1911 in Michigan geboren und begann bereits im Alter von fünf Jahren Cartoons zu zeichnen. Nach seinen ersten kleineren Erfolgen als Zeichner begann er bei der US Army Air Force sogenannte “Nose art” auf Flugzeugrümpfe zu malen. Später erfand er dann für die Zeitung der Militärbasis die fiktive Figur “Cokey”. Berühmt wurde Bryers allerdings erst durch die Schöpfung von “Hilda” im Jahr 1956. Vom lebenslustigen, molligen Pin-up-Girl wurden etwa 250 Zeichnungen angefertigt, die sich bis in die 1980er-Jahre sehr großer Beliebtheit erfreuten. Danach geriet die sympathische Hilda etwas in Vergessenheit. Erst ein Jahr nach Duane Bryers Tod, im Jahr 2012, wurden die Bilder von Hilda wieder entdeckt.

Eine Vermarktung von “Hilda” findet nach unserer Recherche heute nicht mehr statt. Auf der offiziellen Facebook-Seite “Duane Bryers’ wonderful “Hilda”” können Interessierte jedoch Hilda auf über 100 Farbbildern bei ihren Abenteuern begleiten. 

Quellennachweise: facebook.com/wonderful.hilda/

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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