Polo

Polohemden im Trend

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Das Polohemd hat seinen Ursprung in Indien. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts trugen indische Polospieler dieses leichte, etwa hüftlange Trikot. Meist waren diese gestreift und trugen die Farben der Mannschaft. Aus diesem soll laut Überlieferungen die heutige Form des Polohemdes entstanden sein.

Das legendäre Krokodil



Als Erfinder des heutigen Polohemdes gilt Rene Lacoste. Der französische Tennisspieler entwarf ein neuartiges T-Shirt mit kurzen Ärmeln und geknöpftem Ausschnitt. Damals trugen Tennisspieler noch normale Hemden. Um mehr Bewegungsfreiheit beim Spiel zu haben, krempelten sie allerdings die Ärmel hoch, was freilich äußerst unpraktisch war. Gemeinsam mit dem Feinstrickexperten Andrè Gillier entwarf Rene Lacoste das erste Piqué Baumwoll-Shirt. Er perfektionierte sein Hemd immer weiter, und so wurde 1933 das erste Lacoste-Poloshirt fertiggestellt und erhielt das legendäre Krokodil als Markenzeichen.

Viele Jahrzehnte danach war das Poloshirt immer noch beliebt und wurde der modischen Stilrichtung der jeweiligen Zeit einfach angepasst. Anfangs aus Wolle gestrickt, wurde es später dann aus synthetischen Stoffen gefertigt. Auch heuer liegt das Strickpolo wieder voll im Trend. Schon Ende des vergangenen Jahres kündigte das britische Label Collectif eine neue Männerserie an, die auch eine Vielzahl an Polohemden enthalten soll. Anfang Juli wird diese Kollektion vermutlich in vielen Geschäften verfügbar sein. Auch MANGO bietet heuer eine Auswahl an Poloshirts für den Mann. Darunter viele Stücke aus Strickstoff, die farblich sehr an vergangene Tage erinnern.

Die Männerwelt kann sich also auf einen lockeren und leichten Sommer in angesagten Retro-Farben freuen.

Quellennachweis: lacoste.com

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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