Ärger

Die Krux mit den Veranstaltungen

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Nachdem eine Gesundheitskrise alle Veranstaltungen über den Sommer zunichte gemacht hat, freut sich jeder auf das erste rockige Festival, das erste Konzert oder einfach nur auf seine Freunde. Noch kennen wir aber die Auflagen nicht, die uns für zukünftige Events erwarten werden, die dann ab September hoffentlich stattfinden dürfen. Unzählige Veranstaltungen wurden schon auf das kommende Jahr verschoben, die Eintrittskarten behalten dabei meist ihre Gültigkeit. 

Der übervolle September

Neben bereits im Vorjahr geplanten und verkündeten Veranstaltungen im September, kam es aufgrund der Krise zu weiteren Verschiebungen in diesem Monat. Der Terminkalender ist damit übervoll und stellt viele Menschen vor Probleme. Aussteller und Künstler haben für mehrere Veranstaltungen an unterschiedlichen Terminen zugesagt (als die Welt noch normal funktionierte), sollen aber nun all diese Events an einem Tag absolvieren. Auch das Publikum wird dabei gespalten, denn wohin soll man denn nun fahren?

Auch wirtschaftlich hat dies weitere negative Auswirkungen, für die Veranstalter, die Aussteller und auch die Künstler. Zudem teilt sich das Publikum und zu jedem Event erscheinen dementsprechend weniger Personen, was wiederum die Umsätze sinken läßt. Um das herauszufinden, muss man kein Experte sein, das sagt einem der natürliche Geschäftssinn. 

Die Wogen gehen hoch

Auch in den sozialen Medien gehen daher die Wogen hoch und dieser Terminkonflikt wird heiß diskutiert. Es gibt Beschwerden, Unsicherheiten und Kritik an den Veranstaltern, die ihre Veranstaltung just an ein und dasselbe Wochenende verschoben haben. Nun finden am zweiten Septemberwochenende sage und schreibe fünf (5) Veranstaltungen  dieser Art statt. Verständlich und berechtigt ist daher die Kritik vieler Menschen, wie wir meinen, denn ein Blick in den Kalender und eine mögliche kurze Absprache mit den anderen Organisatoren hätte schon viel bringen können.

Wir appellieren daher an die Veranstalter, sich hierzu noch einmal zu beraten. In Zeiten wie diesen ist es nämlich nicht besonders förderlich, das Publikum und die Szene noch weiter zu spalten und Händler und Künstler vor eine unlösbare Aufgabe zu stellen. Wir denken, diese Krise hat uns allen Schaden zugefügt und uns alle um einen tollen Sommer gebracht. Versuchen wir doch miteinander, den Herbst besser und fröhlicher zu gestalten. 

Konkurrenzdenken und Egoismus finden hierbei jedoch keinerlei Platz!

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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