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Halbwild.org – Bei uns steht die Musik im Vordergrund

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Seit dem Ausbruch der Pandemie ist das weltweite gesellschaftliche Leben de facto zur Gänze stillgelegt worden. Nun, dieser Zustand dauert mittlerweile schon über ein Jahr an. Man muß sich jetzt vor Augen führen, was das für einige Branchen bedeutet und was das für jeden einzelnen Menschen bedeutet. Wir können aber froh sein, dass uns heutzutage moderne Mittel wie Smartphones, Computer und Internet zur Verfügung stehen, sonst wäre dieser Ausnahmezustand noch schwerer zu ertragen. 

Das Logo von halbwild.org

Die Gier nach Kultur

Und nicht nur wir haben festgestellt, dass das Interesse an Kultur und Subkulturen in dieser Zeit enorm angestiegen ist. Eine Korrespondenz mit den Machern von halbwild.org bestätigte uns diese Annahme. So wie auch unser Magazin bemühen sich die Herausgeber von halbwild.org diese Kultur, die Musik und damit die Subkultur der “Rockabillys” zu unterstützen. Entstanden ist dieses kleine Wiener Online-Magazin durch Zusammenarbeit einiger Musiker, die hier ein Überbrückungsmedium für sich selbst erschaffen haben. Auftritte gibt es keine, keine Veranstaltungen und die österreichische Rockabilly-Szene steht damit still. Irgendetwas muss man ja tun!

Zur Förderung der Rockabilly-Szene

Wie man bereits herauslesen kann, dieser halbwilde Blog beschäftigt sich vorwiegend mit Musik, genauer gesagt mit “Rockabilly”, “Rock’n’Roll” und allem was dazu gehört, um eben diese Szene zu fördern, die bekanntlich in den vergangenen Jahren geschrumpft ist. Wie Herr Dr. Albert Pressler in seiner Kolumne “Dr. Albert Pressler’s Therapiesitzungen” schreibt:

Nischen- oder Subkultur funktioniert nicht, wenn einfach nur passiv konsumiert wird. Schon gar nicht als Wisch-und Weg(werf)-Produkt. Weil von selbst gibt´s keine Kultur. Kunst kann vielleicht einer alleine schaffen (wobei gegenseitige Inspiration auch nicht so unwesentlich ist), Kultur nicht. Die entsteht nur aus – kollektivem – menschlichem Handeln bzw. Zusammenwirken.” [sic]

Neben dieser und anderen Weisheiten finden sich auf halbwild.org zahlreiche inspirierende Artikel über Musik und Musikgeschichte. Ebenso sollen österreichische Musiker und Veranstalter gefördert werden. Ein entsprechendes Verzeichnis befindet sich derzeit im Aufbau und wartet darauf, von Musikern, Bands, Shops und Dienstleistern gefüllt zu werden. 

Aber genug der vielen Worte, unsere Redaktion spricht eine klare Empfehlung für diesen noch sehr jungen Blog aus. Schauen Sie am besten selbst vorbei und machen Sie sich ein Bild.

Andrew Grimes

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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