Cocktails

Die 8 besten Vintage Cocktails

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7 Min. Lesezeit

In diesem Artikel stellen wir Ihnen acht Vintage-Cocktails zum Selbermachen vor. In nur wenigen Minuten können Sie daheim oder bei Freunden einen nostalgischen Abend mit traditionellen Cocktails verbringen. Neben den Zutaten empfehlen wir jedoch Basiswerkzeuge des Barkeepers zur Hand zu haben, wie Boston-Shaker (Shaker), Jigger (Messbecher), Zitronenpresse, Barsieb, Barlöffel, Küchenmesser und eine Eiszange oder fertige Eiswürfel.

Sidecar

Der “Sidecar” war Ende des Ersten Weltkrieges sehr beliebt und wurde traditionell mit Brandy, Liquor und Zitronensaft hergestellt.

Zutaten:
  • 2 cl Cognac
  • 2 cl Cointreau oder Curacao Triple Sec
  • 2 cl Zitronensaft
Zubereitung:

Zutaten mit Eis in einem Shaker gut durchmixen und in ein Cocktailglas abgießen. Die Eiswürfel bleiben dabei im Shaker.

 

Tom Collins
Tom Collins

Tom Collins

Der legendäre “Tom Collins” wurde vom “Vater der Barkeeper” Jerry Thomas im Jahre 1876 kreiert. Er besteht aus Gin, Orangen-, Zitronen- und Limettensaft, Sirup und Clubsoda und wird auf Eis serviert.

Zutaten:
  • 5 cl Gin
  • 3 cl Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • Wasser mit Kohlensäure
Zubereitung:

Gin, Zitronensaft und Zuckersirup in ein Longdrinkglas geben und gut verrühren. Dazu einige Eiswürfel und zuletzt das Glas mit Sodawasser auffüllen. Je nach Geschmack eine Zitronenscheibe oder Cocktailkirsche dazugeben.

Mint Julep

Dieser erfrischende Minze-Cocktail wurde im 18. Jahrhundert kreiert und ist mit Bourbon, Clubsoda, frischer Minze und ein wenig Zucker leicht selbst zu machen.

Zutaten:
  • 6 cl Whiskey (Bourbon)
  • 5-8 Zweige frischer Minze
  • Wasser mit Kohlensäure
  • Zucker
  • auf Wunsch etwas braunen Rum
Zubereitung:

Drei bis vier Minzezweige und einen halben Eßlöffel Zucker in ein Gefäß geben und mit ein wenig Sodawasser auffüllen. Die Minze mit einem Holzstößel zerdrücken und die Flüssigkeit nun in ein Glas füllen. Die Minze bleibt dabei in dem Gefäß). Nun das Glas mit Eis auffüllen und den Bourbon hinzugeben. Alles leicht verrühren und mit Minzezweigen garnieren. Der Drink kann nun noch mit etwas Zucker bestreut werden. 

Tipp: Wenn Sie möchten können Sie ihn nun auch noch etwas mit braunen Rum beträufeln.

Manhatten

Der “Manhattan” ist wohl einer der berühmtesten Drinks überhaupt. Im späten 18. Jahrhundert in New York erfunden und kurze Zeit später schon weltweit bekannt: Whisky, süßer Wermut und Angostura Bitter, serviert mit einer dunkelroten Kirsche. Einfach perfekt.

Zutaten:
  • 4 cl Whisky
  • 2 cl süßer Wermut (rot, z.B. Martini Rosso)
  • 2 Spritzer Angostura
Zubereitung:

Whisky, roter Wermut und Angostura mit einigen Eiswürfeln in ein Rührglas geben und gut verrühren. Nun in ein Cocktailglas abseihen, die Eiswürfel bleiben im Rührglas. Abschließend noch eine dunkle Cocktailkirsche hinzufügen.

Negroni

Der “Negroni” ist ein klassischer italienischer Cocktail, den man kennen sollte. Er wurde meist als Aperitif getrunken und enthält Campari, Gin und Wermut.

Zutaten:
  • 2 cl Gin
  • 2 cl roter Wermut
  • 2 cl Campari
Zubereitung:

Die Zutaten in einem Rührglas mit Eiswürfeln vermengen und verrühren. Die Flüssigkeit in einen mit Eiswürfel gefüllten Tumbler abseihen. Eine Orangenzeste über dem Glas ausdrücken und anschließend hinzugeben.

Martini
Martini

Martini

Ein Klassiker aus den 1950er-Jahren ist unbestritten der “Martini”. Er erfreute sich damals wie heute aufgrund seiner Einfachheit und Stärke großer Beliebtheit.

Zutaten:
  • 5 cl Gin
  • 1 cl trockener Wermut
  • 1 grüne Olive
Zubereitung:

Für den Martini den Gin mit dem Wermut in einem Glas mit Eiswürfeln verrühren  und anschließend in ein Cocktailglas füllen. Eine grüne Olive dem Glas beigeben.

Whisky Sour

Ein klassischer Sauer-Drink und in Amerika äußerst beliebt. Er wird auch manchmal “Boston Sour” oder “New York Sour” genannt und tauchte um 1870 erstmals in Lokalen auf. 

Zutaten:
  • 4 cl Whisky
  • 3 cl Zitronensaft
  • 1 cl Zuckersirup
  • Wasser mit Kohlensäure
Zubereitung:

Whisky, Zitronensaft und Zuckersirup mit Eiswürfel im Shaker gut mischen. Die fertige Mischung dann in einen Tumbler ohne Eiswürfel umfüllen. Eine guten Schuss Sodawasser hinzufügen und mit einer Scheibe Zitrone servieren.

Moscow Mule
Moscow Mule

Moscow Mule

Dieser klassische Drink entstand in den 1940er-Jahren in Amerika und erlangte sehr schnell große Beliebtheit. In den 1950er-Jahren trug er maßgeblich dazu bei, Wodka in den USA zu etablieren. Traditionell wird der “Moscow Mule” in einer Kupfertasse serviert.

Zutaten:
  • 6 cl Wodka
  • Ginger Beer, ansonsten Ginger Ale
  • 1 Limette
Zubereitung:

Eine Limette achteln und in einen Kupferbecher geben. Mit einem Holzstößel die Limette etwas auspressen und im Becher belassen. Einige Eiswürfel hinzufügen und den Wodka beimengen. Abschließend den Becher mit Ginger Beer oder Ginger Ale auffüllen.

Nachdem wir Ihnen hier nun die wohl acht besten Vintage-Cocktails aufgelistet haben, gibt es für den kommenden Winter noch eine traditionsreiche Zugabe aus Schottland.

Hot Toddy

Die Geschichte dieses heißen Cocktails geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Um die harten nordischen Winter zu überstehen, gaben viele Schotten damals etwas heißes Wasser zu ihrem Whisky. Und so entstand dieser Drink, dem man nachsagt, er sei ein magisches Gebräu.

Zutaten:
  • 4 cl Whisky
  • 2 cl Zitronensaft
  • 1 Zitronenscheibe
  • 1 Zimtstange
  • Honig
  • heißes Wasser zum Aufgießen
Zubereitung:

Für diesen klassischen Winter-Cocktail mischt man Whisky, Zitronensirup und ein wenig Honig in einem Glas. Die Zimtstange hinzufügen und mit heißem Wasser aufgießen. 

Zuletzt noch eine Zitronenscheibe ans Glas stecken und etwas ziehen lassen.

Tipp: Dieser Cocktail schmeckt auch mit Gin statt Whisky  hervorragend.

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

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