Alfred Neubauer

Männer, Frauen und Motoren

/
2 Min. Lesezeit
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Jene sind mit * gekennzeichnet. 
Titelbild: Alfred Neubauer im Gespräch mit Juan Manuel Fangio

Die Lebenserinnerungen des legendären Rennleiters Alfred Neubauer, auch als “Don Alfredo” bekannt, niedergeschrieben auf über 390 Seiten.

Anschaulich und detailreich beschreibt er darin die große Zeit der Silberpfeile und berichtet auch über die Anfänge des Rennsports  in den Zwanzigerjahren bis hin zur Ära Fangio in den Fünfzigerjahren, sowie über die Katastrophe von Le Mans und über die heldenhaften Fahrer von einst.

Alfred Neubauer (* 29. März 1891 – † 22. August 1980) war ein deutscher Rennfahrer und ab 1926 Rennleiter im Formel 1 – Team von Mercedes Benz. Neubauer führte das damalige Rennteam zu großen Erfolgen, auch an der Entwicklung war er maßgeblich beteiligt. Zudem gilt er als Erfinder des heutigen Flaggensystems im Motorsport. Neben seinen Memoiren *“Männer Frauen und Motoren – Erinnerungen des Rennleiters Alfred Neubauer” , erinnert heute noch die Alfred Neubauer Gasse in Wiener Neustadt an ihn.

Abschließend möchten wir Ihnen eine kleine Leseprobe aus dem Originalbuch von 1958 nicht vorenthalten.

“Die Uhr zeigt 10 Uhr 59. Ich hebe den rechten Zeigefinger, schwenke ihn im Kreise. Das ist das Zeichen. Die Fahrer schalten die Zündung ein.

Noch eine Minute …

Die Motoren brüllen auf. Die Monteure mit den elektrischen Anlassern laufen zurück zu den Boxen. Jetzt sind die Fahrer allein mit ihren vielhundertpferdigen Wagen.

Noch zehn Sekunden.

Der Starter hebt die weiße Fahne. Ich zeige unseren Jungen die Sekunden mit den Fingern: acht… sieben… sechs… fünf… . Lauter heulen die Motoren. Langsam, Millimeter um Millimeter, lassen die Fahrer die Kupplung kommen, steigern die Drehzahl. Jetzt nur keinen Fehler! Jetzt nur nicht abwürgen, jetzt nicht die Räder durchdrehen lassen!

Gelbes Licht an der Ampel flammt auf. Drei… zwei… eins!

Der Starter senkt die Flagge. Brüllend schießen die Wagen davon, zweiundzwanzig entfesselte Ungeheuer.”

Quellen-, und Bildnachweis: Männer, Frauen und Motoren, 1958, 
1. Auflage; dernostalgiker.at

Andrew Grimes wurde in den siebziger Jahren in der Bundeshauptstadt Wien geboren. Schon in seiner Jugendzeit lauschte er gerne alten Musikstücken, interessierte sich für geschichtliche Ereignisse und erfreute sich am historischen automobilen Rennsport. Etwa 2015 begann sich seine Leidenschaft auch auf seine Lebensweise auszuwirken. Langsam änderten sich Interessen sowie Kleidungsstil, auch besuchte Andrew Grimes immer häufiger einschlägige Veranstaltungen der sogenannten Vintage-Szene.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Polka Dots
Letzter Artikel

Das modische Pünktchen

Opernball
Nächster Artikel

Der Wiener Opernball

Aktuelles aus Literatur